Corneliu Coposu Fan Page

Lebenslauf des Seniors in Daten

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20 Mai 1914

Geboren in Bobota, Landkreis Salaj, Sohn des griechisch-katholischen Erzpriesters Valentin Coposu und von Aurelia, geboren Anceanu.

Der Großvater väterlicher Seite, Grigore Coposu, war Priester und Mitarbeiter von Gheorghe Pop de Basesti, der Großvater mütterlicher Seite, Gavril Vaida de Glod, war Priester und Cousin ersten Grades von Alexandru Vaida Voievod.

Wächst auf und wird in einer Familie erzogen, die eine intensive politische Tätigkeit im Rahmen der Nationalen Rumänischen Partei, für die Anerkennung der Rechte der rumänischen Bevölkerung im österreichisch-ungarischen Kaiserreich entfaltete.

Der Vater, Valentin Coposu, energischer Kämpfer für die Behauptung der rumänischen Sache in Transsilvanien, leidete unzählige Verfolgungen: wurde in Vac, Szegedin und Budapest unter der Beschuldigung des hohen Verrats verhaftet. Wurde vom General Mosoiu persönlich, anlässlich der Befreiung Budapests nach dem Einmarsch der rumänischen Armee in die ungarische Hauptstadt befreit. Valentin Coposu war Abgeordneter im Großrat von Alba Iulia im Jahr 1918 und stimmte für die Vereinigung ab.

1919-1923

Besucht die Primarschule in der Gemeinde Bobota.

1923-1930

Besucht das Gymnasium "Vasile cel Mare".

Die wichtigste Rolle in seiner späteren Entwicklung spielt die Annäherung und der Einfluss des großen Verwirklichers der Vereinigung vom Jahr 1918, Iuliu Maniu, der sein Mentor und Vorbild während seines ganzen Lebens sein wird.

1930-1934

Studiert Rechts- und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Klausenburg.

1935-1937

Vorsitzender der Jugendorganisation der PNT (Nationale Bauernpartei) in Klausenburg, Mitarbeiter bei den Zeitungen „Romania Noua“, geleitet von Zaharia Boila, „Mesajul“ in Zalau, „Unirea“ in Blaj.

1937-1940

Persönlicher ständiger Sekretär von Iuliu Maniu, den er bei allen Abordnungen und wichtigen politischen Verhandlungen begleitet.

1940

Erhält den Titel als politischer Sekretär von Iuliu Maniu und hat dieses Amt bis zu seiner Verhaftung und der Verhaftung von Iuliu Maniu, am 14. Juli 1940 ausgeübt.

In dieser Eigenschaft begleitete er ihn bei allen mit den westlichen Entsandten und Vorsitzenden der politischen Parteien aus der Antihitlerkoalition geführten Verhandlungen. Es wurde ihm der geheime Code der diplomatischen Korrespondenz anvertraut, wodurch die Opposition das Austreten Rumäniens aus der Achse und deren Wendung zu den traditionellen Verbündeten verhandelte. Er hatte den Auftrag vertrauliche Beziehungen zu Vertretern der englischen Regierung in Liverpool, mit den Delegierten der rumänischen Opposition die Verhandlungen in Kairo führten, mit rumänischen Entsandten von Stockholm und mit der militärischen Kommandantur der Verbündeten in Italien (Foggia) zu unterhalten.

Nach der Abtretung Nordsiebenbürgens zieht er nach Bukarest um. Arbeitet an der Wochenzeitschrift „Ardealul“, Herausgabe der siebenbürgischen Flüchtlinge mit. Schreibt ebenfalls in „Zorile“, „Dacia“, „Santier“, „Curentul“, „Cuvandul Liber“, „Dreptatea“ und in anderen Herausgaben. Unterzeichnet gelegentlich mit dem Pseudonym Dr. C. Salajeanul.

1941

Hat seine künftige Ehefrau, Arlette, Tochter von General Marcovici und von Jeanne Husser kennengelernt. Der General war früher Mitglied des Maniu-Kabinetts, bei seiner ersten Regierung. Sie kannten sich in Constanta, wo Maniu in das von der Großmutter von Arlette betriebene französische Hotel zur Erholung weilte.

24 Oktober 1942

Heirat mit Arlette Marcovici (sie wird im Jahr 1950 verhaftet und zusammen mit ihre Schwester France in einem inszenierten Spionageprozess verwickelt; nach der Abbüßung einer 14-jährigen Strafe, wird sie schwer krank aus dem Gefängnis entlassen und stirbt im Jahr 1965).

1945

Vorsitzender der Filiale Salaj der PNT (Nationale Bauernpartei). Ist als Vize-Generalsekretär der PNT gewählt worden. Delegierter der PNT bei der Wiedereinsetzung der Tätigkeit der rumänischen Behörde in Nordsiebenbürgen.

1946

Ist zum Sekretär der permanenten Versammlung, leitende Behörde der Partei befördert worden.

14. Juli 1947 – ist zusammen mit der gesamten Führung der PNT, nach der Inszenierung von Tamadau verhaftet worden, obwohl er nicht der dort verhafteten Gruppierung angehörte.

1947-1956

Bleibt ohne Prozess während 9 Jahren in Untersuchungshaft. Man versuchte seine Verwicklung in unzähligen politischen Prozessen aber aus Mangel an Beweisen konnte er nicht verurteilt werden.

1956

Es wird ihm ein Prozess für Hochverrat eingeleitet. Ist gemäss den kommunistischen Praktiken zu Lebenszwangsarbeit für „Hochverrat der Arbeiterklasse und Verbrechen gegen die sozialen Reformen“ verurteilt worden.

1954-1962

8 Jahre im strengen Absonderungsverfahren in Ramnicu Sarat

1962

Wird schwer krank als Folge der Exterminierungsbehandlung, die an den politischen Gefangenen angewandt wurde.

1962-1964

Hausarrest in der Gegend von Baragan, in Valea Calmatui, in der Gemeinde Rubla.

April 1964

Wird auf freiem Fuß gesetzt, nach einer 17-järigen Haft in den Gefängnissen von Vacaresti, Jilava, Pitesti, Malmaison, Craiova, Aiud, Ramnicu Sarat, Poarta Alba, Capul Midia, Donau-Schwarzmeer-Kanal, Gherla, Sighetul Marmatiei, usw.

Nach 1964

Arbeitet als Hilfskraft auf Baustellen als Angestellter des Bau- und Montageunternehmens Bukarest, in der Werkstatt für mechanische Tischlerei. Ist ständig verfolgt und regelmäßig beim Sicherheitsdienst, die Securitate, einberufen worden.

Es wurden bei ihm 27 Hausdurchsuchungen während den Jahren 1964-1989 durchgeführt, es wurden ganze Schränke von Unterlagen und Manuskripten beschlagnahmt.

1987

Schloss die sich in der Heimlichkeit befindliche nationale Bauernpartei an der Christlich-Demokratischen Internationale ein, indem ein Gesuch an Jean-Marie Daillet, der stellvertretende Vorsitzende der Organisation adressierte.

22.-23. Dezember 1989

Meldet durch einen Botschafts-Manifest, den Wiedereintritt der Nationalen Bauernpartei in das öffentliche Leben an, Partei die nachträglich christlich und demokratisch – PNTCD - wurde.

Nach 1989, anlässlich jedes größeren politischen Anlasses in Rumänien wurde er gefragt, seine Meinungen in Interviews an internationalen Radiosendern: Freies Europa, BBC, Deutsche Welle, Voice of America sowie an inländischen Radiosendern zu äußern. Er hat unzählige Interviews gewährt, die in der rumänischen und ausländischen Presse erschienen sind.

28.-29. Januar 1990

Wird praktisch zum Vorsitzenden der Opposition gegen der Front der Nationalen Rettung, die versuchte die exekutive und legislative Macht zu monopolisieren indem sie die Revolution vom Dezember 1989 beschlagnahmte.

Begreifend dass die Revolution von der neuen „ausgeströmten“ Macht mit alten totalitären Gewohnheiten entwendet wurde, übernimmt Corneliu Coposu die schwere Aufgabe die Opposition in nachkommunistischen Rumänien zu führen. Ab dem 29. Januar 1990 wird er zum Ziel einer virulenten Pressekampagne wodurch Gerüchte verbreitet wurden um ihn in Misskredit zu bringen. Die Kampagne wird mit der gleichen Intensität bis zu den legislativen Wahlen im April 1992 fortgesetzt.

Juli 1991

Treu seines monarchischen Glaubens, besucht er König Michael I. in Versoix, Schweiz. Die Beziehungen zum Souverän und zur königlichen Familie wurden bis am Ende seines Daseins fortgesetzt.

27. September 1991

Ist beim ersten Kongress der Partei wieder zum Vorsitzenden der PNTCD gewählt worden.

1991-1993

Vorsitzender der Rumänischen Demokratischen Konvention. Die Idee der Gründung einer Konvention gehörte ihm und er schlug schon 1990 die Gründung einer solchen Konvention vor.

April 1992

Zusammen mit anderen Vorsitzenden der Oppositionsparteien, Leuten aus dem Kunst- und Kulturbereich, trifft sich mit Seiner Majestät den König Michael I. von Rumänien, anlässlich seines Besuchs in Rumänien, an den Osterfeiertagen des Jahres 1992.

27. September 1992

Nach erfolgten Wahlen wird er Senator zu Bukarest.

1992

Betätigt sich auf internationaler Ebene, unter Anderen als Mitglied des Rates der christlich- demokratischen Europäischen Union und bei der christlich-demokratischen Internationale; er reist und nimmt an verschiedenen Kongressen der christlich-demokratischen verbrüderten Parteien (Großbritannien, Luxemburg, Schweden, Griechenland, Frankreich, Schweiz) teil.

Unternimmt eine Vorstellungstournee des Kandidaten der Rumänischen Demokratischen Konvention, Emil Constantinescu, in Belgien, Holland, Luxemburg, Frankreich, Deutschland und England.

Februar-März 1995

Besucht die Vereinigten Staaten von Amerika, auf Einladung des amerikanischen Kongresses.

Mai 1995

Wird zum Offizier der Ehrenlegion, der höchste Orden der Republik Frankreich ernannt.

6. Oktober 1995

Die Zeremonie der Verleihung der Ehrenlegion im Offiziersgrad, im Namen des Präsidenten Jacques Chirac, durch den Botschafter Frankreichs in Bukarest, Bernard Boyer, am Sitz der französischen Botschaft in Bukarest.

11. November 1995

Stirbt im Universitätsspital in Bukarest infolge des im Jahr 1994 operierten Lungenneuplasmas.

14. November 1995

Wird im katholischen Friedhof Bellu, ohne nationale Funeralien begraben aber Hunderte von Tausenden Rumänen sind gekommen, um ihn auf den letzten Weg zu begleiten.

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